#03 Farben, Frequenzen und (nicht ganz so) ferne Galaxien – Echo Ho

Shownotes

Was euch in dieser Episode erwartet Sind Begriffe wie Heimat, Kunst und Zugehörigkeit starre Definitionen oder dynamische Konzepte? Was verbindet Pinsel, Kamera und Code? Die Medienkünstlerin Echo Ho erzählt Lara und Timur wie sie mit 15 ihre Leidenschaft für Malerei entdeckte, wie ihr Großvater sie dabei genauso inspirierte wie die Biografie von Vincent van Gogh und wie sie ihre Reise durch Kunst, Film und Musik schließlich nach Köln in ein Klanglabor führte. Es geht um Migration, Grenzen und die Rolle der Kunst ausgehend von aktuellen Migrationsdebatten und darum welche Verantwortung Kunst und Künstler:innen dabei haben können.

Wie reagieren Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf dasselbe Kunstwerk? Echo Ho erzählt von ihren Ausstellungen in Shenzhen, Vancouver, Karlsruhe und Berlin und davon, was an ihrer Kunst universell verständlich ist und was stark kulturell geprägt bleibt.

Über den Gast Echo Ho Echo Ho ordnet sich ungern in Kategorien ein, ob Performancekünstlerin, bildende Künstlerin oder Filmemacherin. In ihrer Biografie gibt es Stationen wie Malerei, ein Filmstudium in Hongkong und das Studium der medialen Künste an der KHM. Dadurch erschloss sie sich die Welt des Sounds und der Elektronik. Wenn es ein Label sein muss, dann vielleicht Medienkunst. Für Echo Ho zählt aber vor allem eines: Ideen zu materialisieren und mit der Welt zu kommunizieren. Das kann in Form eines Wasserwerks passieren, mit einem Kaktus, einer Qin oder einem gewebten Stück Stoff. Echo Ho liebt es zu experimentieren. Dabei ist Experimentieren für sie vor allem eine Haltung. Neugierig, spielerisch und offen möchte sie durch die Begegnung mit dem Unbekannten neue Zusammenhänge entdecken und schaffen.

Transkript anzeigen

00:00:18: Also liebe Hörerinnen, wir sind gerade im Nachgespräch und für euch das Vorgesprächen zum ersten Menschenweltraum.

00:00:26: Wir haben eine Folge aufgenommen mit der Medienkünstlerin Echo Ho.

00:00:31: Was nehmen wir mit aus dem Gespräch?

00:00:33: Was ich ja nicht krass fand was ich mir sogar aufgeschrieben habe war so ihre Weltsicht also dieses ganze freiheitliche Denken und einfach übergrenzen hinweg.

00:00:42: Also sowas wie Migration ist... eigentlich ein Jahrhunderte altes Thema, obwohl es Nationen ja eigentlich erst seit zwei Hundert Jahren gibt oder so im Digitalen soll man sich nicht beschränken lassen weil sie diese Grenzen zwischen einem Analogen dem digitalen der Philosophie so fließen sieht.

00:00:58: Ja und ich finde auch... Ich glaube ich habe bisher davor unterschätzt wieviel man sich in so einer künstlerischen Arbeit auch mit ganz vielen anderen Fachbereichen auseinandersetzen muss.

00:01:07: Also es geht auch um das, über was Timor Galt gesagt hat.

00:01:09: Sie habe ich's kühl.

00:01:11: auch ist zum Beispiel geschichtlich sehr gut versiert und kennt sich da sehr gut aus.

00:01:14: und interkulturell und sie hat natürlich gut... Das liegt auch in Ihrem Fachbereich.

00:01:19: aber sie hat eine sehr hohe Medienkompetenz Und sie weiß irgendwie sehr viel über Musik.

00:01:27: Sie hat dann erzählt, als sie in einem Wasserwerk zu such war.

00:01:30: Wo sie über technische Sachen was rausgefunden hat... Das hat mich ein bisschen verrascht wie viel von der Welt sie einfach lernt und mitnimmt.

00:01:40: Und ich glaube die zeichnen auch besonders diese Curiosity.

00:01:43: Mir fällt das Wort nicht an.

00:01:45: Dankeschön, diese Neugier aus!

00:01:47: Ja ich fand das echt interessant.

00:01:50: Wir haben versucht so einen Überblick zu kriegen und man hätte an vielen so vielen Punkten rein bohren können und dann noch wahrscheinlich ganz spannende Gespräche einfach zu Tage fördern können.

00:02:01: So hätte man es vielleicht sagen können oder?

00:02:03: Was hatte ihr das Gefühl?

00:02:04: wir haben was?

00:02:04: wo hättet ihr am liebsten nochmal reingebohrt?

00:02:07: Boah, dieses ganze moralische fand ich super spannend.

00:02:09: Also so warum macht sie Kunst und wie sieht sie ihre Kunst drin?

00:02:13: Weil die hat selber gesagt dass das ganz mit so KI stielt, Kunst von Künstlern ist ja eigentlich weniger wichtig weil irgendwie sie diese Zugehörigkeit zu ihrem eigenen Kunstwerk sieht indem man sich so moralisch dem Zugrück fühlt.

00:02:27: Und es fand ich voll den krassen Gedanken weil in der Schule es ist dein Kunstwerk wenn du's gemalt hast Es ist dein Kunzwerk wenn Du physisch etwas angefasst hast wenn du dich so fühlst, als würde das deine Welt sich entsprechen.

00:02:44: Ich fand die ganze Philosophie-Geschichte sehr interessant.

00:02:48: Was sie auch über ihre persönliche Lebensphilosofie erzählt hat und was sie ... Als den Sinn der Kunst sieht und so bisschen den Sinn auch um experimentieren.

00:03:01: Das war eine sehr erfrischende Anschauung irgendwie.

00:03:05: Und ich hatte das Gefühl, dass sie jetzt nicht Ich weiß nicht, ob ich es erklären soll, dass sie nicht wie manche Menschen in der akademischen Welt vielleicht so einen bestimmten strukturierten Plan vor sich hat und was man alles zu schaffen hat.

00:03:15: Sondern dass sie einfach ein bisschen freier an das ganze Projektkunst herangeht und ja sehr experimentiert freudig ist.

00:03:23: Das fand ich einfach sehr schön irgendwie zu sehen!

00:03:25: Genau, und was ich festgestellt habe ist also diese ursprüngliche Leidenschaft die sie so mitbringt halt irgendwie zum Ausdruck.

00:03:32: Und der sieht dazu... Also diese Leidenschaft befähigt sich dazu über alle möglichen Medien immer wieder neu zu erfinden und auch nicht irgendwie den Weg zu schreuen eine Programmiersprache zu lernen oder sich mit Filmen auszukennen usw.. Also ich finde, es ist eine sehr spannende Unterhaltung gewesen.

00:03:51: Wollen wir unseren Hörerinnen noch gute Unterhaltungen wünschen?

00:03:54: Oder was wollen wir machen?

00:03:58: Gute Reflexion!

00:04:00: Ja und dann viel Spaß bei der Folge.

00:04:03: Echo Ho ist eine in Beijing geborene Künstlerin, Musikerin und Professorin an der Hochschule der bildenden Künste Essen.

00:04:10: Ihre Arbeit verbindet Klangkunst, Performance, Installation, Bild- und Coding.

00:04:16: Nach Studien

00:04:16: in Hongkong

00:04:17: und an der Kunsthochschule für Medienköln, entwickelte sie mit dem Slow Chin eine elektronische Neuinterpretation der traditionellen chinesischen Chin.

00:04:25: Sie war Fellow an der UDK Berlin und Gastprofessorin für Time-Based Art with Contemporary Technology.

00:04:32: Die Folge wurde bereits am Januar, den Jannuen,

00:04:34: vorhin aufgezeichnet.

00:04:38: Okay ja lieber ich.

00:04:40: und dann die erste Frage an dich.

00:04:41: das ist vielleicht etwas naheliegende Frage aber wir wollten einfach mal fragen wie bist du denn zur Kunst gekommen?

00:04:46: Und ja, wie steht es vielleicht im Zusammenhang mit deiner Jugend und wieder aufgewachsen bist?

00:04:51: Wie bist du dazu gekommen, Künstlerin zu werden.

00:04:54: Ja das ist eigentlich relativ einfach.

00:04:57: Also mein Opa war Maler also er macht malereien Kindesmalerei und dann als Jugendliche ich war ihr so einer der nicht stehle sitzen kann.

00:05:14: Und dann ist es ziemlich früh, also mit fünfzehn habe ich begonnen.

00:05:17: Also meine Mutter hat gesagt okay du gehst zum Kunstschule.

00:05:21: Also ein bisschen vergleichbar wie Konservatorium hier.

00:05:25: Also wenn man da Instrument lernt muss man früh anfangen.

00:05:28: das in China tatsächlich für bildenden Kunst auch so dass man früh einfangen muss und damit man überhaupt die Grundsachen lernte und dann dass man dann später direkt den Kunsthochschuler geht.

00:05:43: So habe ich halt Kunst angefangen und dann seit fünfzehn hab' ich nichts anderes gemacht.

00:05:50: Ja, immer um... ...Kunst!

00:05:53: Alles was man lernen muss untermachen.

00:05:56: Also war es direkt so eine richtige Leidenschaft?

00:05:58: Direkt so Liebe auf den ersten Blick mit Kunst?

00:06:02: Ich glaube das hat mich gar nicht so bewusst.

00:06:05: Was Kunst ist eigentlich ja so werden diese ganze Ausbildung als Jugendlichen mit viel Vorbild zu tun hat.

00:06:15: Und mein Vorbild war ja, wenn es ein Van Gogh ... Das war natürlich die Geschichte der Person ist glaube ich sogar noch prängender als der Kunst an sich.

00:06:30: und dann habe ich immer geglaubt okay man muss so extremer Erfahrung haben wie zum Beispiel Van Goghh hat irgendwie zu Bus mit einem Rot in der Tasche von einem Ort eigentlich nach Paris eingereist und dann diesen ganzen Komplexgeschichten.

00:06:49: Und das hat mich sehr viele geprägt, deswegen ja so wie man die Welt anschaut und wie man diese Welt erlebt für mich viel wichtiger als diese ganzen Sachen, die ich gelernt habe, wie man dann sketcht oder malerei macht

00:07:08: Ja, sehr interessant.

00:07:09: Sehr

00:07:09: cool!

00:07:10: Und wie bist du dann zu diesem Bereich den Du heute machst?

00:07:12: Also so Medien-, Sound- und technologische Kunst gekommen?

00:07:17: Das hatte eine Burgen geschlagen in dem Sinne wo ich ja quasi von Malerei angefangen und obwohl ich eigentlich gerne Skulptur gemacht hätte und aber nach diesen ganz lange, so fünf sechs Jahren immer malen Irgendwann hab ich gedacht, okay.

00:07:40: Dass mir irgendwas fehlt ... was von einer komplexeren Geschichte erzählen kann?

00:07:48: Wenn das als Jugendlicher dachte, dass es so ist.

00:07:51: Und dann habe ich mich für Filme entschieden.

00:07:56: Weil viel mal zum Beispiel früher, als ich Jugendlichen war ... von der russische Regisseur ... Takovsky.

00:08:08: Takovsky ist das.

00:08:12: Von ihm war die Filme eigentlich so zum Beispiel sehr langweilig, also für Leute als damals als sechzehn- und siebzehnjährige weil der Film es ja auf sehr philosophischen Art erzählt und superlang mit einem Schwenk von Kamerafahrten was man halt jetzt alles langweilt.

00:08:37: und das hat mir aber sehr begeistert, weil die ganzen Films wie Malerei, wenn ihr dann dazu kommt von Takovsky Films.

00:08:46: Jeder Film von der Bilder- und von Sound ist wirklich eine sehr schöne große künstlerische Werke für mich.

00:08:55: Und dann dazu habe ich gedacht okay, ich möchte filmen machen mit ca.

00:09:01: zwanzig Jahre alt.

00:09:02: und dann bin ich nach Hongkong gegangen Und da hab ich angefangen, Film zu studieren.

00:09:08: Aber dann habe ich unterbrochen und bin nach Deutschland gekommen ... um Medienkunst zu studien sozusagen.

00:09:17: Weil damals in Hongkong war sehr schwierig, x momentäler Sachen zu machen.

00:09:24: Also man würde halt irgendwie in der Schule gesagt du lernst der Handwerkliches?

00:09:29: Und danach du musst für Filmen eigentlich für Filme machen kannst du noch nichtmals deine eigene Drehbuch drehen, sondern du musst erstmal quasi nur handwerkliches lernen und dann von ganz klein für die alle anderen zu arbeiten.

00:09:50: Dass man sehr so vom Boden auflernt und wirklich vorm Anfang Stück für Stück sich hocharbeitet?

00:09:55: Darf

00:09:55: ich eine Frage stellen?

00:09:56: Ja klar!

00:09:58: Aber die Inhalte, die Du erlernt hast waren durchaus auch westliche Inhalten.

00:10:05: Also, oder war das... In Hongkong

00:10:08: meint

00:10:08: ihr?

00:10:08: Ja.

00:10:11: Ich würde nicht sagen es ist ein westliche aber ich meine der Film ist ja erfunden.

00:10:18: Die Technologie ist erfunden im Westen.

00:10:20: Genau und nur Velvák und solche Sachen.

00:10:22: oder gab's da irgendwelche ideologischen Vorbehalte?

00:10:25: dahin zielt die Frage natürlich.

00:10:26: also.

00:10:29: Also ich würde gar nicht sagen, dass es wirklich sehr westlichen ist.

00:10:32: Weil Hongkong ist ja auch ein spezieller Ort.

00:10:36: Das war Kolonie von England?

00:10:39: Ja genau.

00:10:41: Aber die Lokalkultur ist trotzdem sehr vital.

00:10:46: also sozusagen die Leute suchen nach eigener Identität.

00:10:49: deswegen man sieht halt durch die Filme, die sie machen sind eigentlich sehr reflektiert in dem Sinne Das hatte eine Tradition, also eigentlich ursprünglich Hongkong war ja eine kleine Fische-Island.

00:11:05: Und dann durch die quasi kolonialisierte Zeit und durch Späte das die ganze Schwung bekommen hat wurde halt finanzielle sozusagen ne ganz andere Niveau liegt dass es viele später das erst mal im Achtzigern was passiert war.

00:11:25: Und dann die Kultur ist es vielmehr gemischt, würde ich sagen.

00:11:31: Also nicht jetzt ideologisch wird gar nicht so sehr westlichen in dem Sinne aber der Art ist schon...

00:11:39: Wie hast du diese Kulturszene in Hongkong im Vergleich zu Deutschland wahrgenommen?

00:11:44: Du wohnst ja seit deiner Zeit in Deutschland.

00:11:47: Gibt's da Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten?

00:11:52: Ja!

00:11:54: Das wird tatsächlich sagen, zum Beispiel die Leute kennen das dieses Konzept Demokratie.

00:12:05: Diese Freiheit

00:12:06: z.B.,

00:12:06: dass du erlaubt bist einfach was du denkst laut zu sagen und du kannst ja auch quasi in der politischen.

00:12:14: sozusagen du hast Wahlerrechte und wir hatten damals tatsächlich sogar eine Künstlerpartei gegründet.

00:12:22: Nur damit ist sozusagen das Künstler auch eigene Stimme hat und dass wir unsere eigene Meinung quasi dazu sagen, indem wir Ausstellung machen usw.

00:12:32: Aber wir haben tatsächlich eigene Partei in dem Sinne wirklich gegründet.

00:12:37: Ich muss doch einmal eine interessierte Frage stellen.

00:12:41: Welches Jahrzehnt handelt es sich gerade?

00:12:44: Weil ich weiß natürlich irgendwann wurde Hongkong zurückgegeben an China.

00:12:47: Siebenneinzig ist zurück Gegeben an China.

00:12:52: Und die Parteis waren herstanden?

00:12:55: Die Partei, also die Partei

00:12:56: ist Punkt und neunzehn.

00:12:57: Okay,

00:12:58: okay verstehe ich.

00:13:06: Wie blickst du denn jetzt heute zurück auf China?

00:13:07: Weil wir haben auch ein Artikel gelesen da stand über dich dass du dich ein bisschen wie eine Touristin fühlen würdest weil ja sich quasi das Land ein bisschen verändert hat und vielleicht auch ein Stück weit entfremdet.

00:13:19: Also wie blickste du jetzt darauf zurück?

00:13:20: siehst du es immer noch ein Stück weiter als deine Heimat an oder eher als einen anderen Ort?

00:13:26: Ich glaube, ich gehöre zu den Menschen die von vorn an die eigener sogenannten Heimat als fremde Ort wahrgenommen hat.

00:13:36: Oder halt...ich weiß nicht ob es viele bei Jugendlichen das passieren aber ist bei mir auf jeden Fall dass sich immer mich als Fremde in eigenes Land gefühlt und deswegen hatte ich eigentlich auch so volle große Freude, dass ich woanders hingehen könnte und dann nach Deutschland kamen.

00:13:55: Und dadurch habe ich auch in den Jahrzehnten entschieden, sozusagen der Einbürgerung-Prozess zu nehmen.

00:14:06: Weil damals darf man ja nur einen Pass

00:14:09: haben.

00:14:10: Dann habe ich mich als Deutsche entschieden, ob ich jetzt sagen würde, dass ich Deutschland als Heimat sein würde oder nein.

00:14:18: Und dann aber China nicht.

00:14:20: Heimat ist für mich eine ganz komische... Ich glaube, ich höre hier mehr zu den Nomaden.

00:14:27: Und wie blickst du denn heute so um die ganze ... In Deutschland haben wir eine supergroße Debatte um Migration, Staatsbürgerschaftsrecht?

00:14:34: Wer ist denn überhaupt Deutscher?

00:14:36: Wie blickste als sowas?

00:14:37: Du bist ja jetzt seit deinen vierzehn Jahren Deutsche zumindest nach dem Staatsbürgerschaftsrecht, obwohl dich ja selber sagst, dass ihr irgendwie immer noch mehr so als Nomaden fühlt.

00:14:46: Wie blicksst es so darauf?

00:14:47: Ähm... Ja!

00:14:50: Also ich glaub das ist äh ... eine etwas komplexere Frage, weil das handelt sich um Zugehörigkeiten.

00:14:59: Aber nicht nur zugehörige Höchkeiten von wie ein Mensch individuell fühlt.

00:15:07: Sondern eher mehr, wie es als Staaten organisiert ist und auf dieser Erde eigentlich... Das ist ja noch sehr jung in dem Sinne, dass man alle Staaten hat oder auch wirklich Grenzen dazu gezogen ist, sodass man quasi jetzt sagen haben diese Menschen Rechte oder nicht Rechte über die Grenzen zu kommen und wer darf kommen.

00:15:32: Und wie das geregelt ist?

00:15:36: Und dann was wir gerade extremer erleben es natürlich auch abhängig von der gesamten globale Situation auch die Kriege warum die menschen eigentlich hierherkommen möchten weil Eigentlich dieses Motivation ist sehr alt.

00:15:53: Was Migration vorher eigentlich in Menschheit schon immer da, deswegen.

00:16:01: Menschen suchen nach sozusagen besseren Orte für besseres Leben und das ist allein schon komplex genug wie ich für mich entscheide dass wo anders leben besser als hier ist ob ich dann mein Zuhause verlassen möchten und dann vor allem meistens auch wirklich krass über zum Beispiel diesen Mittelmeer-Geschichte, was echt so traurig ist.

00:16:29: Zum Beispiel letzten, die neuesten Arbeit hat ich mit den Kollegen wir zusammen gemacht haben das es quasi da mathematisiert.

00:16:38: Was dann am Ende teilt sich aus diese ganzen sozusagen das Leben zu riskieren und das Land verlassen.

00:16:46: Und dann hier ist, kann ich auch verstehen von der politiker Seite auch viele Menschen die denken wie viel können wir aufnehmen?

00:16:59: Vor allem mit diesem ganzen terroristischen Gefahr sozusagen entstanden sind oder halt auch was anderes als Kriminalitäten.

00:17:13: Das ist so komplex.

00:17:14: Ich denke, das gibt es gar keine Boninversale zu sagen Antworten darauf.

00:17:20: Und jeder Mensch wahrscheinlich muss man für sich eigentlich entscheiden, wie ich so anzuhilne diesen Menschen eine sozusagen Gefühl entwickeln.

00:17:30: und ich kann jedenfalls nicht sagen nein oder ja sondern ihr sozusagen was von Kapazität etwas können wir dann anders machen damit die Welt mich immer nur in diesem woanders hingehen muss.

00:17:46: Und siehst du dann auch so ein bisschen deine Verantwortung drin als Künstlerin das aufzuzeigen, diese ganze Debatte?

00:17:53: Ich glaube, dass ist keine Verantwortung für Künstler allgemein.

00:17:59: Hier hat es sehr individuelle Interessen auch als Mensch.

00:18:03: also, ob man sich für diesen Themen interessiert Genau, also eben nicht dass jeder gezwungen das machen müssen oder so.

00:18:14: Aber ich interessiere mich schon weil da fühle mich einfach so als Mensch, dass sich diesen Themen begegnen und diesem Menschen glaube ich es ist interessant für sich selbst das zu reflektieren.

00:18:28: ja.

00:18:29: Ja du behandelst ja in deinen Kunstwerken durchaus Auch aktuelle Themen, wie wir gerade gesprochen haben.

00:18:35: Zum Beispiel die Geflüchteten über das Mittelmeer und dann in Kunst wird ja auch überall auf der Welt ausgestellt.

00:18:40: also ich habe zum Beispiel gesehen in Shenzhen, Vancouver, Karlsruhe, Berlin, überall.

00:18:45: Und ich hab mich dabei gefragt ob du mitbekommst, ob Menschen aus unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich auf die gleichen Kunstwerke reagieren.

00:18:52: Also wenn zum Beispiel das gleiche Kunstwerk in verschiedenen Ländern ausgestellt wird Haben die Menschen unterschiedliche Reaktionen oder ist es eigentlich überall gleich weil Kunst ein gewisserweise international verbindet?

00:19:03: Es ist sehr unterschiedlich.

00:19:06: Das kommt darauf an, klar dass viele wenn das es sehr stark sozusagen die bestimmte kulturelle Hinsicht also Sicht oder Weltanschauung präsent ist und dann natürlich in der Kultur die dann woanders ist zum Beispiel zum Beispiel wenn ich dieses Instrument diese Silojin eigentlich auch aus dieser kinesische Vorlage kinesisch traditionelle Instrumente Also dieses Instrument an sich, die ganzen Kultur da eingebettet sind.

00:19:37: Je nachdem wie ich sie dann in verschiedenen Kunstwerke zeigen... ...die Leute sind dann sehr unterschiedlich darauf reagiert.

00:19:45: aber trotzdem das gibt es universelle Sachen wie okay man versteht dass ein Instrument also das ist Musik und dann aber in dieser Musik hören verschiedene Töner Ausdrücke und dann sind die wieder unterschiedliche Reaktion.

00:20:03: Also es ist immer ein bisschen, glaub ich genauso komplex wie wir Menschen sind.

00:20:11: Aber hast du schon eine Idee im Kopf?

00:20:13: Wie die Leute auf deinen Kunstwerk blicken sollen während du's erschaffst?

00:20:17: oder wie ist da so diese Künstlerzuschaubeziehung?

00:20:20: Weil zumindest bei mir selber ... Ich hab mir ganz ein paar Sachen davon angeschaut und anders als vielleicht sowas bei so was wie Klassik, Barock Romantik is jetzt nicht so Oh, du mal sein Berg.

00:20:30: Deswegen steht das für Freiheit.

00:20:31: So diesen direkten Zusammenhang sieht man manchmal nicht so schnell?

00:20:34: Ja.

00:20:36: Also für mich ist das natürlich sehr persönlich also für mich dass ich denke wie viele wir als Menschen quasi gegenseitig in dem Kopf einschauen kann oder verstehen wie Du die Welt siehst wie ich die Welt wahrnehme.

00:20:52: Für mich ist es mir... Ich denke immer so Wie wäre eine Reise?

00:20:57: Also jeder macht eigene Reise, aber wenn wir auf eine Reise sich kreuzen.

00:21:01: Ich muss nur einfach diese Reise die Zuschauer oder Publikum mitnehmen und bei diesem kurze Zeitsparen geben wir eigentlich gegenseitig Inspirationen oder daraus neuer Blick entstehen.

00:21:19: Und das ist glaube ich die schönste was für mich Kunst zu machen weil sonst weiß nicht ... wo die Motivation da noch kommen kann.

00:21:30: Ja, das ist total logisch!

00:21:32: Da wollte ich auch direkt mal fragen... ... ob du vielleicht ein bisschen mehr über deinen kreativen Prozess erzählen kannst?

00:21:37: Also wir haben ja gerade schon darüber geredet an die Erwartungen, die man vielleicht... Ja, also für die Reaktionen der Zuschauer oder Zuschauern zuhörer innen.

00:21:46: Aber ja wie... Ich nehme an es auch bei jedem Kunstwerk ein bisschen anders aber Wie läuft so'n kreativer Prozess ab?

00:21:50: Also wo kommt vielleicht eine typische Idee bei dir her?

00:21:54: Wo findest du das und machst vorher einen Plan, wie du den Kunstwerk ausführst?

00:21:57: oder ich weiß nicht legst du einfach los und schaust so wo's dich hinträgt.

00:22:02: Wie läuft zum Prozess bei dir ab.

00:22:06: Da würde ich sagen, weil es jeder Prozess ist ein bisschen anders.

00:22:10: Aber ich kann Beispiel sagen was ich einmal für das vor zwei Jahren für die Stadt Hanau, dass dieser Hanau Wasserwerk drei und das ist so eine Ausstellung für Industrie also heißt für Industrikultur in Staatgebiete So im Rhein.

00:22:35: Im Rhein, wie sagt man?

00:22:41: Also da ist es halt sozusagen die Künstler wird ausgesucht und die dürfen dann wieder Orte aussuchen wo sie dann quasi mit diesem Thema reflektieren Mit ihren Werken.

00:22:53: Und diese Werke muss zeitspecifiziert sein.

00:22:58: also der Ort existiert schon hat eigene Geschichte Und das Kunstwerk sollte dann dort quasi mit diesem Thema industrielle Kultur und die Geschichte damit auseinandersetzen.

00:23:12: Dann habe ich diese Wasserwerk ausgewählt, und dann habe ich natürlich eine Einführung bekommen in diese Wasserwerke.

00:23:21: Ich hatte auf jeden Fall Glück, weil es gibt einen riesen Wasserspeicher kann man sich vorstellen, wo unsere Trinkwasser daher gespeichert ist.

00:23:32: Und das war begehbar an dem Moment, weil normalerweise ist es ja nicht begehbah, da drinnen ist nur Wasser.

00:23:40: Ich darf einfach eingehen und das war nur eine Woche Zeit.

00:23:44: und dann habe ich mit allem einer Equipment und mit Mikrofonen und alles hingeschleppt.

00:23:50: Es ist wirklich tief ... Also ganz kalt drin, weil es ist eigentlich nie Sonne.

00:23:56: Und dann du gehst rein und das alles betoniert, also es komplett aus Beton.

00:24:03: Du hast Riesenhalle wie so in einer Catretale oder Charakter.

00:24:10: Dann hab ich damit mitarbeitet dort Gespräche gefühlt... ...und dann haben die mir Geschichte erzählt über diese Wasser.

00:24:19: Wie lange eigentlich ist es gar nicht so lang?

00:24:22: Wie diese Trinkwasser dass wir heute Wasserhang auf und alles ausblieft.

00:24:28: Und dann soll quasi auch alle Kriterien für gesundheitsliche Kriteria erfüllt, und dann wusste ich überhaupt nicht okay das ist eigentlich von dem Wald zum Beispiel an die Sandgrundwasser es ist von diese Wald in der Nähe und das wurde dann das Wasser quasi eingeführt und gefiltert

00:24:48: usw.,

00:24:50: aber dann hat er erzählt dass tatsächlich durch den Klimawandel Das Wasserspiel sozusagen, weil wir teilen quasi das Wasser Grundwasser mit den Bäumen auch.

00:25:02: Und das heißt ja auch weitere, weitere die alle Leberwesen quasi auch über.

00:25:07: also durch diese Wahrheit, die die Wasser bekommen und das hatte mir auf jeden Fall die Inspiration gegeben habe ich gedacht okay das heißt also dass es nicht nur eine technologische technologischen Sachen wie wir die wasser von der Natur abzieht, sondern das gibt es eine Komplexbeziehung zwischen diese ganzen ökologischen Welt.

00:25:29: Und dann habe ich quasi diesen Thema auseinandergenommen und dann hab' ich malerei gemacht und dann wurde mit so Kondaktivfarben heißt das?

00:25:43: Also dass man berührt und dann quasi die verschiedenen Soundtrack auf... Genau, aktivieren.

00:25:53: Das ist nur ein kleinen Computer und dann gibt es verschiedene Ibener von Sound- und Geschichte von diesem Wasserwerk und auch von Gedichte vom alten China weil das auch Teams Wasser gab usw.

00:26:07: Und diese Malerei ist quasi eine Art von Interpretationen von Wasserkanälen.

00:26:18: So entsteht halt... Dadurch halt auch, weil ich möchte dass die Menschen einfach durch die Berührung.

00:26:25: Durch diese Verkörperung an sich und nicht nur da einkommen und dann einfach sozusagen hört sondern durch die berühmte mehr verkörpern kann dieses Gefühl ja

00:26:37: also quasi die leute berühren die tun kunst aber die Kunst berührt auf die Leute.

00:26:41: genau

00:26:43: ist das dann für dich so ein bisschen experimentelle Kunst?

00:26:46: Lehrer und ich haben ja ganze ihre Recherche gemacht, da ist ganz oft so das Wort experimentelle Künstlerin gefallen.

00:26:50: Ist das für dich so experimentell?

00:26:52: Gibt es so experimentelle Kunst überhaupt?

00:26:56: Doch!

00:26:57: Ich glaube also von meinen... Also das ist quasi für mich eine Attitude, also eine Haltung.

00:27:04: Für mich Experiment ist sehr wichtig.

00:27:07: Also ein bisschen etwas unterschiedlicher als Scientific zum Beispiel für Wesenschaft Experimenter, weil der Ziel unterschiedlich ist.

00:27:15: Dass viel mehr spielerisch ist auch freundlicher, würde ich sagen dass man quasi durch diese Experiment wirklich ein neuer Zusammenhang findet.

00:27:28: Ich glaube die Begegnung ist man vielmehr ausgeschlossen und dann dadurch gewinne ich sehr viele sozusagen von das Unmöglichen.

00:27:40: Viele sagen, Kultur kann nicht zusammenkommen oder da kann nichts zusammen entstehen.

00:27:47: Für mich ist das die größte Freiheit mit experimentieren und Kunst zu machen.

00:27:54: Hast du einen Lieblingskunstwerk von den, die du bisher erschaffen hast?

00:27:58: Ja... auch nein!

00:28:04: Wenn ich einer sagen muss, dass dieses Floatchen ... dieses Glas, also dieses Plexiglas nenne ich das die Hybrider Gene.

00:28:14: Diese Instrumente, weil damit kann ich... es ist immer noch immer weiter und weiter neuer künstlerische Arbeit da mit diesem Instrument entstanden

00:28:26: jetzt.

00:28:28: Oh cool ja!

00:28:28: Ich schalte mich gerade noch einmal ein.

00:28:30: Entschuldigung, ich habe eine Frage noch zur Biografie, weil wir waren irgendwann mal in Hongkong und da hast du Film studiert und dann bist du nach Deutschland gekommen und hast dann Medienkunst studiert.

00:28:41: Gab es auch für dich emotionalen Abkehr vom reinen Film?

00:28:45: Lag das daran?

00:28:46: Wolltest du keine Geschichten mehr erzählen oder wolltest du die Geschichten multimideal anreichern?

00:28:50: wie kam's zu dieser Erweiterung des Spektrums nicht jetzt einfach mal?

00:28:55: Ja Ich glaube, das ist für mich ein bisschen wie eine eigene biografisch, was man erlebt.

00:29:07: Was man lernt und dadurch alle Möglichkeiten eröffnet sich auch viele andere Möglichkeiten.

00:29:17: Und bei dem Geschicht der Zellen glaube ich, dass es für mich das Allerwichtigste auch.

00:29:23: Wenn man im klassischen Sinne für Geschichte erzählen, denken wir mal, man braucht eine konkrete Geschichte.

00:29:31: Aber eigentlich... Für mich zum Beispiel Geschichte passiert ja in jeder Sekunde.

00:29:38: Für mich das ist ihr mehr die Verbindung.

00:29:41: Egal ob es jetzt verschiedene Medium oder verschiedene Genre, weil dahinter gibt's immer eine lange Geschichteprozesse, was wie diesen ganzen Genre oder Medium entstanden sind.

00:29:58: Und dadurch ist quasi man begrenzt – für mich sollte man ja gar nicht begrenzen, weil wir alle diese Möglichkeit haben.

00:30:09: Es ist eher so diese intrinsische, was man dann aus einer wirklich bei dieser Begegnung die anderen teilen kann oder als Geschichte

00:30:20: erzählen

00:30:20: kann.".

00:30:29: Jetzt bringe ich dir ein typisches Aufbietthema auf, nämlich das Interesse an Technik.

00:30:34: Du kommst ja eigentlich von der klassischen Analogen Kunstbegeisterung für Van Gogh und dem Handwerklichen.

00:30:41: Dann kommst du zum Film – da wirst du schon technischer!

00:30:46: Und die Dinge, die du heute machst sind extrem technisch.

00:30:53: Wie war für dich dieser Schritt vom Analogen zum technischen?

00:30:57: Hattest du da Berührungsängste oder warst du so stark getrieben von, ich möchte die Antwort nicht für dich geben.

00:31:03: Aber wie kam es dazu?

00:31:05: Ich glaube das ist eigentlich eine biografische, weil bin ich einfach auf... Oder ich bin einfach auch Neugierig muss ich sagen.

00:31:17: also ich bin sehr aufgeschlossen für alle Neue Sachen.

00:31:21: Und bin ich mal begeistert, genauso wie jetzt diese KI-Geschichte?

00:31:24: Bin ich auch so begeisterd immer!

00:31:27: Weil die alle Möglichkeiten eigentlich sehe ich, dass es so... So wie die Welt funktionieren, weil die Transformation von der Welt funktioniert.

00:31:37: Wenn so plössig neue Dinge entstehen heißt nicht das Neue dann neuesten, sondern soll hier stoppen, sondern das Neuestem bringen und damit konfektrieren wir ja eigentlich die gute Sachen und die schleichte Sachen zugleich wie alle Dinge.

00:31:55: Und für mich, dass das alles auseinandernehmen, alles wieder zusammenflücken.

00:32:02: Ich glaube, das ist so ... So die Motivation warum ich ... Das Analog, was geht es bei mir gar nicht?

00:32:12: Diese Analog und digital und technologisch und philosophisch, dass alles fließend ist.

00:32:19: Ja!

00:32:20: Ja, das hast du eigentlich schon die perfekte Überleitung für uns getroffen.

00:32:23: Wir wollten gerade auch aufs Thema KI eingehen und zwar ich habe zum Beispiel auch in meiner Recherche gesehen dass du jetzt am fünften Januar was glaube ich auch ein Post auf Instagram hochgeladen hast wo du auch zb von KI gezeugte Musik benutzt hast.

00:32:37: Wie ist es denn für dich so?

00:32:38: Die Arbeit mit KI?

00:32:39: Hast du das Gefühl, dass du ja also hilftest dir in deinem künstlerischen Prozess?

00:32:44: Und ist es für dich noch neu?

00:32:46: oder bist du schon Ja, ich sag mal gut in der Materie drin?

00:32:49: und wie fühlt sich das für dich an?

00:32:51: Also ich folge diese KI-Themen glaube schon sehr lange, schon paar Jahre.

00:32:56: Weil es mir also sozusagen auf den Aufgeweldet aufgetauchte ist weil KI eigentlich auch nicht so sehr präzise ausgedruckt begriffe Diese künstliche Intelligenz weil da zurückgeführt woher die Ideen stammen usw.

00:33:16: viel mehr zurückgehend.

00:33:19: Und dann aber trotzdem dieses Automat, zum Beispiel diese Automation und was die quasi von diesen ganzen Computational- oder mechanischen Maschinen, die erstmal unsere Arbeit übernehmen kann, quasi unsere Menschen hier so auf eine Art und Weise befreit und behilft und reicht.

00:33:46: Kurz mit Zeit, dass viele Menschen denken, wir haben Angst.

00:33:50: Weil das viel zu schnell ist und wahrscheinlich diesen viel schlauer, also solchen Gedanken, dass die vor allem unsere Arbeit wegnehmende usw.

00:34:03: Ich denke es ist eher so ... Wie der Art wie wir diese Geschichte erfahren haben?

00:34:09: Das ist immer von oben ab!

00:34:12: Das ist nicht, dass wir dann quasi mit eigener Leib und Seele erlebt oder langsam irgendwie mitwächst.

00:34:19: Sondern ja so das Mungen.

00:34:20: Und jeden Tag ein News und die Taktik-Giganten jeden Tag sagt, wir versprechen eine Welt oder wer sie in einen Zukunft oder sonst was.

00:34:32: aber ich glaube auch der Antrieb warum mich so intensiv damit beschäftigen weil Möchte wissen, was wirklich dahinter bergt und was wirklich den Tools zum Beispiel macht auch wenn man damit Kunst macht.

00:34:48: Wenn wir sehr viel damit beschäftigen dann weiß man auch wo die Grenze jetzt ist Und dann war es dann wirklich interessanter Aspekten geben kann.

00:34:58: Ja

00:34:58: Aber siehst du da auch ein bisschen Gefahr Deiner Arbeit drin weil wenn Du soviel Kunst gemacht hast über die letzten Jahrzehnte und

00:35:06: Dann

00:35:07: wird ja in irgendeinem KI System Dein Kunst auch als Trainingsdaten genutzt werden, findest du das gerecht?

00:35:13: Also da sehe ich ein bisschen lockerer.

00:35:16: Ich würde mich ein bisschen umgehen und nicht so sagen... ...ich seh' dass ein bisschen lockerer ist.

00:35:22: sozusagen wir als Menschen eigentlich seit dieses zum Beispiel wenn wir diese Mobilfunk verwenden alles was Medien und Internet seit Internet gibt Wir geben viele unbewusst unsere Leben ein Stück also unsere Bilder unseren Alles.

00:35:38: Also das ist künstlerlich unabhängig von, richtig?

00:35:43: Wir inspirieren auch vom viel anderen realen Leben.

00:35:46: Nicht jetzt dass die Daten trainiert für die KIs, dass die Kais quasi die ganzen saugt und es wieder ausspuckt also die Mechaniken dahinter und die ganze Logik wie wir diesen ganzen Tools benutzen.

00:36:01: Deswegen für mich, das ist keine bedanken wie viele dienen abguckt aber.

00:36:06: Wie viel gucken die auch von anderen ab?

00:36:08: also was wir definieren überhaupt von diesem mega krasse big data?

00:36:14: Ja

00:36:16: ja und wie ist es wenn du jetzt zum beispiel mit ka zusammen arbeitest um irgendwie ein kunst weg zu kreieren in irgendeiner form würdest du sagen dass die kunst was du danach erschaffst, ist das dann ein Stück weit weniger deins?

00:36:27: Weil die KI ja auch einen Teil geleistet hat.

00:36:29: Oder würdest du sagen ... Ich sag mal zum Beispiel die Prompt an die KI gestellt hast.

00:36:34: Ist es immer noch komplett deine Kunst?

00:36:36: Du hattest ja die Idee und du hast quasi das eingegeben, damit das Programm das gemacht hat, was rauskam.

00:36:41: Ich glaub diese Debatte auch für mich auch so eine eigentlich alte Debatte ohne KI vorher.

00:36:48: Also wenn wir wissen, es ist seit Antikzeit die großen Künstler, die immer viele kleine Mitarbeiter haben.

00:36:58: Das heißt Werkstatt also der große Künstlerin sagen bitte mal irgendwie viel Punkte

00:37:07: und

00:37:08: jetzt gibt's Kunst, da viele Künstlern sagen bitte programmier mir das und sonst was.

00:37:13: Und ich glaube das ist halt irgendwie das viel komplexe.

00:37:17: Das hat auch jede Kultur, eine andere quasi Definition für sogar allein Kunst oder Künstler.

00:37:26: Und das ist halt irgendwie zum Beispiel wenn ich vergleichen darf in alten China also nicht hier in jetziger China, in alten Schienen Künstlers.

00:37:36: Kunst ist eigentlich wie man der höchste Kunst ist wie man nah an Natur annähert Und daran jede der Künstler, der malt oder das ist eine Prozesse wo man eigentlich an durch diese ganze Prozess sogar durch die anderen zu kopieren damit dass du endlich auf diesem Weg das deine eigene Erkennung nahe kommt und da natürlich halt dieses Ganze von Urheberrecht.

00:38:06: Sonst was fällt es komplett weg?

00:38:09: Und dann hier dieses aber Urheberrecht zum Beispiel ist auch eine Produkte von Industrialisierung.

00:38:16: Also das ist ja auch ein relativ neuen in der gesamten Geschichte.

00:38:23: und dann nochmal, dass wir inspirieren um alles also vom was wir sehen beginnen zu einer Ausstellung.

00:38:30: also ob das jetzt eine Maschine weil das nur halt im Welt der Maschinen quasi glaubt ihr so zum Beispiel jemand, der gar nicht malen kann.

00:38:38: Und dann jetzt musst du nicht mehr malen lernen, sondern du sagst den KI prompt mit eine natürliche Sprache und du musst dieses Technik nicht mehr lernen, Sondern du sagste ich möchte das und dass so wen Regisseure sagen Ich möchte mir jetzt die Szene passieren Das passiert aber auch schon in KI-Videos.

00:39:00: Oh, ich hätte gerne jetzt da zwei jungenlichen Sitzen machen.

00:39:08: Also wie wir nur halt mit diesen Beschleunigungen, wie wir das konzentriert ist.

00:39:17: Wie viele Steps wo wir nicht mehr selber entdecken kann, würde ich sagen, dass gibt es Grenze.

00:39:24: Jeder muss für sich stellen tatsächlich und sagen Das ist meine Grenze, dass es mir mit moralisch zu tun hat.

00:39:32: Ich möchte wissen was von Sachen, die trainiert wird.

00:39:36: Ob ich dann damit benutzen möchte?

00:39:39: Wie ich mit diesen Tools umgehen und alles anders ist eigentlich ja auch eigentlich unkontrollierbar Und hoffen dass alle Menschen eigentlich positive Sachen denen gibt

00:39:50: Ja und wenn du so jetzt deine Arbeit mit vor dreißig Jahren.

00:39:53: vergleichst es immer noch eigentlich der gleiche prozess oder das ist so durch händi soziale medien digitales internet Großer Unterschied gewesen.

00:40:04: jetzt in diesen knapp dreißig Jahren, seitdem du Kunst bast?

00:40:08: Das ist auch eine ja und nein Frage oder Antwort.

00:40:13: Ja es ist so diese ... Also die Prozesse eher an der wie man die Tools oder wie man an Information kommt.

00:40:22: Es ist schon anders vor allem seit KI geht.

00:40:26: das ist wirklich sehr unterschiedlich.

00:40:29: Und dann aber von der Denk Prozesse, glaube ich.

00:40:34: Wenn nicht darf das sich sagen, dass ich dann ein bisschen reifer geworden bin oder alt?

00:40:39: Also eigentlich älter und

00:40:42: dann dadurch... Sag mal reifer!

00:40:45: Okay also das würde sagen, das gibt habe ich auf jeden Fall Gefühle.

00:40:50: zum Beispiel Ich denke immer früher habe ich wie ich am Anfang erzählt hat als ich noch in China gelebt hab als Jugendlichen Und ich habe mein Kultur einfach gehasst oder halt irgendwie alles nur Band.

00:41:04: Also ich will nicht und ich finde, alles wird sowohl anders besser.

00:41:08: Und dann gewinne ich aber jetzt in einem großen Distanz wieder zurück an diese Kultur schauen und dann entdecke ich wieder ganz viele Sachen.

00:41:18: Und dieser Denkprozess würde sozusagen durch die eigene Erfahrungen verändert.

00:41:28: Genau das ist so ein wesentliches was verändert.

00:41:33: Mhm.

00:41:34: Ja, cool!

00:41:39: Ich hatte noch eine Sache gehabt, die mich persönlich nur interessiert.

00:41:42: Vielleicht darf ich die noch fragen?

00:41:44: Du dachtest...

00:41:45: Okay und zwar geht's für mich um den Begriff Flow-State.

00:41:49: Spielt das für deine Kunst, spielt das ne große Rolle für dich in so'n Flow-... Oh,

00:41:53: da musst du erst mal Flow-state klären.

00:41:55: Ja genau oder okay oder also das hast ja bestimmt häufiger gehört.

00:42:00: Also ist es so ein Flow-Staat, also is dass im Tunnel sein wesentlicher Bestandteil deiner Dein neues Kreationsprozess ist.

00:42:08: Toll

00:42:09: sein!

00:42:11: Also ich glaub, es geht darum um so ein Mindset wo man in dem Moment an nichts mehr anderes denken kann und gar nicht mehr abgelenkt wird oder

00:42:17: so... Genau, guter Einwander.

00:42:18: Ich frag deswegen weil ich bei dir stelle mir ganz uninformiert vor, weil du ja über sehr viele Medien denkst und über sehr viel unterschiedliche Plattformen da auch eine hohe Maß an konzeptioneller Arbeit drinstecken musst Und immer, also ich als jemand der von der Musik herkommt irgendwie kennen natürlich diesen Moment dass man irgendwie eine Konzeption bei der Musikreaktion am besten komplett ausblendet und sich in so einen Tunnel begibt indem er nur irgendwie in diesem State des Musikschaffens ist.

00:42:49: Aber und ich frag mich ob das auch bei dir bei deiner Kreation eine Rolle spielt obwohl du konzeptionell über so viele unterschiedliche mediale Klippen springen musst?

00:43:00: Ich glaube ich bin in so ein.

00:43:02: doch Also diese Flow-State, dann ist es schon auch wo ich drin bin.

00:43:09: Ich kreiere dann immer die Brüche

00:43:12: an

00:43:14: sich aus dem Tunnel... ...ausgescheutet oder woanders befindet aber trotzdem im Flow.

00:43:26: Spannend!

00:43:27: Okay für dich sind die Bröcher also Bestandteil?

00:43:32: Das Flow-State und auch irgendwie ein Stück der Kunst, okay.

00:43:36: Ja sorry, das war eine spezielle... Ich hab mich immer gefragt wie das wohl bei dir

00:43:40: sei.

00:43:40: Alles toll auch ihm.

00:43:42: Super!

00:43:42: Okay.

00:43:43: Wenn du der erste Mensch im Weltraum wärst?

00:43:46: Dann?

00:43:52: Kein Flow-Start.

00:43:55: Ist auch ne gute Antwort, ist ne sehr gute

00:43:57: Antwort.

00:44:01: Also wenn du willst, nehmen wir das.

00:44:04: Ja ich will meine Ernst

00:44:07: Ja ist

00:44:07: gut,

00:44:07: weil ich meine die Frage an sich ergibt ja schon keinen Sinn.

00:44:10: Aber prima.

00:44:12: und also nur zur Information dass wir haben jetzt eine Reihe vom Podcast aufgenommen aber es wird noch definitiv ein bisschen dauern bis das erscheint.

00:44:23: Also wir produzieren vor gerade vor.

00:44:26: nicht dass du dich wunderst

00:44:27: Ja, dann kann mich irgendwas auch von euch lernen.

00:44:31: tatsächlich.

00:44:32: Machst

00:44:32: du ein Podcast?

00:44:33: Ich möchte irgendwann diesem Jahr Ende oder so eine Podcast starten.

00:44:39: Dann direkt hier Werbung für Echos Podcasts.

00:44:42: Hat er schon einen Namen der Podcast?

00:44:44: Und worum geht's?

00:44:44: Nein, leider nicht.

00:44:45: Worum willst du gehen?

00:44:48: Was ging?

00:44:48: So Echoes Reflektion.

00:44:50: Das kann ich nicht verraten.

00:44:51: Ne,

00:44:51: okay dann nicht!

00:44:53: Nehmen

00:44:54: wir gerade noch auf.

00:44:55: Aber ist es ein Interview-Podcast?

00:44:57: oder kannst du das verratenen?

00:44:57: da wird's irgendwie ein kunstkünstlerisches Projekt sein?

00:45:03: Ich denke also dies quasi auch als Experiment für einen neuer künstlerischen Format aber gleichzeitig glaube Konversation finde ich immer die beste.

00:45:18: Okay,

00:45:19: und ja weil da kann ich dann mehr mit diesen verrückenden Ideen und Ideen alles sonst verbinden direkt bei dem Trait.

00:45:28: Ja also falls der Podcast bis zum Erscheinungsdatum dieses Podcasts draußen ist, dann packen wir euch den Link in die Beschreibung.

00:45:36: In die Querverweise genau.

00:45:41: Genau, was habe ich zu euch?

00:45:43: Weil ihr ja so viele Erfahrungen schon habt.

00:45:47: Ja, natürlich haben die ganz großen Podcasts.

00:45:49: Wäre keine Ehre.

00:45:50: Voll!

00:45:52: Dann würde ich sagen... Also von meiner Seite herzliches Dankeschön.

00:45:58: Vielen Dank für das interessante

00:46:00: Gespräch.

00:46:10: Der erste Mensch im Weltraum ist eine Kurproduktion der Aufbietakademie und der Studios für kulturelle Bildung des Arbeiter Samarita-Bundes.

00:46:18: Redaktion zur Rabia Schnitt- und Postproduktion Nils Klassen.

00:46:23: Regie und Gesamtleitung Achim Sondermann.

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